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Author Topic: Magnetic field replaces conducting paths in silicon chips (germ.)  (Read 2362 times)

Offline IcyBlue

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Drahtlos-Technologie verspricht 500-mal schnellere Computer

Magnetfeld ersetzt Leiterbahnen in Silizium-Chips - Silizium-Chips bald mit Drahtlostechnologie
 
Bath (pte/27.06.2006/06:30) - Europ?ische Forscher haben einen Weg aufgezeigt, mit der die Leistung von Computern um das 500-fache gesteigert werden kann. M?glich machen soll dies der Einsatz von Magnetfeld-basierter Drahtlostechnologie auf Silizium-Chips anstelle der bisher verwendeten elektrischen Leiterbahnen. Diese sorgen f?r eine entsprechende Signalabschw?chung und setzen den kontinuierlich angestrebten Leistungssteigerungen ein physikalisches Limit. Ein europ?isches Forschungsprojekt unter der Leitung der University of Bath http://www.bath.ac.uk will den revolution?ren theoretischen Ansatz innerhalb der n?chsten drei Jahre in die Tat umsetzen.

"Die konventionelle Herangehensweise, mehr Leistung aus Silizium-Chips herauszuholen, indem Komponenten verkleinert werden, erreicht schon bald die Grenze des physikalisch M?glichen", erkl?rt Projektinitiator Alain Nogaret von der University of Bath im pressetext-Interview. "Wenn unsere Forschungsarbeit von Erfolg gepr?gt ist, k?nnten drahtlose Halbleiter schon f?nf bis zehn Jahre nach Ende des Projekts in Computern zum Einsatz kommen", ist Nogaret ?berzeugt. Damit k?nnten Prozessorleistungen unter Beibehaltung jetziger Baugr??en um das 200- bis 500-fache ausgebaut werden, meint der Wissenschaftler.

Um die drahtlosen ?bertragungen auf den Chips zu erm?glichen, machen sich die Wissenschaftler die physikalischen Wirkungsm?glichkeiten eines magnetischen Feldes zunutze, das durch eine entsprechende Beschichtung des Halbleiters erzeugt wird. Wird dieses Magnetfeld nun mit Elektronen beschossen, werden diese umgelenkt und deren magnetische Ausrichtung ge?ndert. Dadurch entsteht in weiterer Folge ein Oszillationseffekt, der die f?r die Drahtlos?bertragung notwendigen Mikrowellen erzeugt. Die daf?r verwendeten Halbleiter besitzen dabei gerade einmal eine Gr??e von wenigen Atomen.

Nogaret zufolge ist sowohl das Prinzip als auch die markttechnische Umsetzung im Grunde einfach. So k?nnten in der Produktion dieselben lithografischen Prozesse zur Anwendung gelangen, die derzeit bei der Erzeugung von Halbleitern eingesetzt werden. Die Produktionskosten seien folglich auch nicht h?her als es heute der Fall sei, so Nogaret.

Neben der University of Bath sind an dem 800.000-Euro-Projekt auch noch die University of Nottingham, die University of Leeds sowie die University of St. Andrews in Schottland beteiligt. Weitere Forschungsarbeiten werden von der Universit?t Antwerpen sowie dem Centre National de la Recherche Scientifique in Grenoble, Frankreich durchgef?hrt. (Ende)

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